PRESSEMELDUNGEN

Am 1. Oktober 2017 beginnt Claudia Weidner ihre Tätigkeit als kommissarische Projektleiterin der iba, der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks in München. Sie übernimmt die Position übergangsweise von Cathleen Speerschneider, die ab Oktober in Mutterschutz geht.

Claudia Weidner ist damit zurück an alter Wirkungsstätte. Denn bereits von 2008 bis 2013 hatte sie die Projektleitung der iba, die von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH organisiert wird, inne. 2016 kehrte sie zur GHM zurück und leitet den Bereich Digital Business. Die Vorzeichen für eine erfolgreiche iba 2018 stehen sehr gut. Bereits ein Jahr vor Messeeröffnung hat das Team um Cathleen Speerschneider 85 Prozent der zur Verfügung stehenden Fläche in den zwölf Messehallen verkauft.

Die kommende iba findet vom 15. bis 20. September 2018 auf dem Messegelände München statt. Mehr als 1.200 Firmen präsentieren ihre Neuheiten und Produkte in den Bereichen Rohstoffe, Zutaten, Backmittel, Halbfertigprodukte, Produktionstechnik, Prozessoptimierung, Klein- und Großmaschinen, EDV-Systeme, Inneneinrichtungen von Bäckereien, Cafés oder Konditoreien sowie Verkauf und Außer-Haus-Verzehr.

Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH setzt auf den aufstrebenden Markt Iran. Dafür geht die GHM, die die iba alle drei Jahre in München organisiert, mit der Messe iran food + bev tec (Teheran) eine Kooperation ein. Sie ist Irans Leitmesse für die Lebensmitteltechnologie. Ziel dieser Anfang April getroffenen Vereinbarung zwischen den Veranstaltern beider Messen, der GHM und fairtrade, ist es, Aussteller zu unterstützen, spannende neue Märkte für den eigenen Export zu erschließen.

Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, sieht in der Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Messeveranstalter fairtrade und dessen Messe iran food + bev tec eine große Chance. Dohr verspricht sich von der Kooperation, dass die iba-Aussteller einen vielversprechenden Zugang zu der prosperierenden Region am Kaspischen Meer und Persischen Golf erhalten: „In Gesprächen mit unseren Ausstellern wurde der Wunsch deutlich, neue Märkte erschließen zu wollen. Und hier sind der Iran und die angrenzenden Länder im Nahen Osten sehr interessante Exportmärkte. Mit fairtrade haben wir einen Spezialisten an unserer Seite, der unseren iba-Ausstellern hilft, künftig noch stärker im iranischen Markt präsent zu sein. Dieses Knowhow von fairtrade gepaart mit unserer Erfahrung bietet allen Beteiligten und letztlich auch unseren beiden Messen viel Wachstumspotenzial.“

Mit 633 Ausstellern aus 37 Ländern hat sich die Messe iran food + bev tec seit ihrer Gründung im Jahre 1994 zu Irans Leitmesse für die Lebensmitteltechnologie entwickelt. Brot hat im Iran einen sehr hohen Stellenwert und gilt als wichtigstes Grundnahrungsmittel. Als Fan der regionaltypischen Brotspezialitäten Irans freut sich Michael Wippler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, auf die Kooperation: „Mit dem iranischen Verband der Bäcker besteht seit langem eine gute und intensive Zusammenarbeit. Diese Partnerschaft zeigt sich beispielsweise an den vielen Iranern, die Kurse an unserer Baking Academy in Weinheim besuchen, und an den iranischen Besuchergruppen, die jedes Mal zur iba reisen und dort kräftig investieren. Es freut mich, dass wir mit der Zusammenarbeit beider Messen einen weiteren Schritt auf dem gemeinsamen Weg gehen, um den Austausch zwischen deutschen und iranischen Bäckern und Konditoren über landestypische Spezialitäten zu fördern und zu vertiefen.“

Bei Technologieimporten in den Bereichen Bäckerei und Konditorei gehört der Iran mit seinen 80 Millionen Einwohnern zu den Top 3 im Nahen Osten. Deutschland ist in diesem Segment zweitwichtigster Handelspartner. Daher sieht Martin März, Gründer und Inhaber der fairtrade Messegesellschaft, in Zukunft weiteres Wachstumspotenzial: „Anlässlich der iran food + bev tec 2017 organisieren wir auf Wunsch europäischer und asiatischer Verbände und Aussteller sowie wichtiger iranischer Besuchergruppen erstmals eine Special Show Bakery & Pastry. Die Kooperation mit der GHM und der weltweit führenden Messe iba ist ideal, um unseren Ausstellern und Besuchern auch im Bakery-, Pastry- und Snackbereich eine Veranstaltung auf höchstem Niveau anbieten zu können.“

Die nächste iran food + bev tec findet in Teheran vom 23. bis 26. Mai 2017 statt. Im Jahr 2018 versammelt sich die internationale Back-, Konditorei- und Snackbranche vom 15. bis 20. September auf der iba in München.

Auf zur iba 2018: Pünktlich zum Anmeldestart hat der Messeveranstalter GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH eine Gruppe von Branchenvertretern zur SEED.SESSION eingeladen. Bei diesem erstmaligen Treffen wurden Ideen gemeinsam entwickelt, um die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks auf Zukunft zu programmieren. Die nächste iba findet vom 15. bis 20. September 2018 in München statt.

Welche Messebereiche sind für die Branche wichtig? Mit welchen Zukunftsthemen wird sie sich am meisten beschäftigen müssen? Welchen zusätzlichen Beitrag kann die iba leisten, um alle Akteure der Branche im Alltagsgeschäft zu unterstützen? Fragen, die der Messeveranstalter GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH gemeinsam mit einer Gruppe von iba-Ausstellern und -Besuchern auf der ersten SEED.SESSION Anfang Februar diskutierte. Mit dabei waren etablierte Unternehmen der Backbranche – sowohl aus dem Handwerk als auch aus der Industrie –, Geschäftsführer und Marketingleiter internationaler Marktführer aus dem Rohstoffbereich sowie innovative Bäckerei- und Konditoreibetriebe.

„Mit ihrer Fachexpertise liefern diese Partner seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der iba. Dieses Branchen-Know-how wollen wir nutzen, damit die iba noch stärker die Handschrift ihrer Aussteller und Besucher trägt“, sagt Cathleen Speerschneider, Projektleiterin der iba. „Mit ihnen wollen wir unsere Strategie erörtern und diskutieren. Schließlich sind der direkte Draht zu Ausstellern und Besuchern und deren fachlicher Input die Zutaten des iba-Erfolgsrezepts.“

Auf der ersten SEED.SESSION wurde kreativ und branchennah über die Erweiterung des Profils der iba in München diskutiert und Ideen gesammelt – seien es Zukunftsthemen der Branche oder wertvolle Impulse für das fachliche Rahmenprogramm. „Das übergreifende Thema Personal – vom Nachwuchs, über die Fachkräftesicherung bin hin zu Unternehmensnachfolgern – und die Digitalisierung stellen große Herausforderungen für die Backbranche dar“, sagt Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. „Mit der iba als lebendiger Weltmarkt des Backens und Gemeinschaftswerk der Aussteller, Besucher und des Messeveranstalters GHM wollen wir auf die Veränderungen der Branche reagieren und dabei die Kernkompetenz des Handwerks bewahren. Der Dialog mit allen Akteuren ist wichtig, um alle mit an Bord zu haben. Während der SEED.SESSION haben die totale Offenheit und die Begeisterung aller Teilnehmer gezeigt, dass die iba 2018 eine erfolgreiche und tolle Messe wird. Ihre herausragende Stellung als Weltleitmesse wollen wir durch neue Ideen in die Zukunft tragen.“

Interessierte Unternehmen der Back-, Konditorei- und Snack-Branche aber auch aus den Bereichen Kaffee, Verpackung, Logistik und Ladenbau können sich ab sofort zur iba 2018 anmelden. Unter www.iba.de/anmeldung erhalten sie alle Informationen rund um die Messebeteiligung und den Aufenthalt in München.

Weitere Statements von Teilnehmern der SEED.SESSION:

Robert Maaßen, Geschäftsführer, Vandemoortele Deutschland GmbH, Herford
„Die iba ist ein Erfolgsmodell, das mit der permanenten Unterstützung der GHM und der einzelnen Personen, die über sich hinauswachsen, zum Erfolg geführt wird. Deshalb war es für mich persönlich wichtig, an der SEED.SESSION teilzunehmen, den bisherigen Erfolg mit zu unterstützen und Hilfestellung zu geben beim weiteren Ausbau. Der gesamte Mix der Teilnehmer zeigt einen nachhaltigen Querschnitt in der Branche. Es sind extrem viele Ideen und Ansätze gesammelt und konkretisiert worden. Dies wird auch dazu führen, dass neue erfolgreiche Wege gefunden und gegangen werden. Letztendlich dreht sich alles darum, die Besucher und Kunden an uns zu binden, für uns zu begeistern und letztendlich mit ihnen gemeinsam eine Extrameile zu gehen. Einer der wichtigsten Kernpunkte wird der Nachwuchs sein, um die Branche zu entwickeln. Und durch die neuen Verzehrgewohnheiten wird Transparenz einer der größten und wichtigsten Punkte in unserer zukünftigen Arbeit sein.“

 Stephan Schwind, Leiter Marketing, IREKS GmbH, Kulmbach
„Interessant und wertvoll war vor allem der Austausch mit den geladenen Backbetrieben. So erhielten wir als Aussteller unmittelbares Feedback zum Status Quo der iba und den Vorschlägen zur weiteren Steigerung der Attraktivität der Messe. Gemeinsam sind wir stark und können die Leitmesse für die Backbranche im In- und Ausland weiter nach vorne bringen. Die iba ist mit ihrem umfassenden Angebot und Branchenüberblick einzigartig in der Welt. Eine bessere Gelegenheit, sich über nationale und zugleich internationale Backwaren-Trends zu informieren, gibt es für keinen Bäcker – unabhängig von seiner Betriebsgröße. Zukunftsthemen und Trends der Backbranche sind sicher vielschichtig. Was über allem steht, ist jedoch das gemeinsame Ziel, immer beste Backwarenqualitäten zu erzielen. Und das geht eben nur mit gut qualifizierten, begeisterten und engagierten Mitarbeitern. Diesem elementaren Thema wird sich daher auch die iba künftig mehr widmen müssen.“

Jürgen Hinkelmann, Bäckermeister und geschäftsführender Gesellschafter, Bäckermeister Grobe GmbH&CoKG, Dortmund
„Ich habe die Einladung zur SEED.SESSION sofort angenommen, weil ich selbst Interesse an einer für alle Seiten bestmöglichen iba habe – sowohl als Bäckereiunternehmer als auch als Mitglied des Zentralverbands. Es ist wichtig und unbedingt nötig, alle Interessenlagen und Probleme der Branche kennenzulernen. Wir werden ganz gezielt die Attraktivität und die besonderen Reize unserer Branche dem Nachwuchs jeden Alters vermitteln müssen. Außerdem ist es wichtig, die kommenden Trends und Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und als Chance zu verstehen. Unser Handwerk hat sich so gut im Markt behaupten können, weil wir uns aktiv und positiv weiterentwickelt haben. Dies wird auch der Schlüssel für die Zukunft sein. Wenn wir authentisch und mit offenen Augen die Verbraucherwünsche erkennen und umsetzen, sind wir auch in den nächsten Jahrzehnten sehr erfolgreich im Markt.“

Neue Räume, neuer Service: Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks und die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH arbeiten bereits jetzt an neuen Angeboten rund um die iba, die vom 15. bis 20. September 2018 auf dem Messegelände München stattfindet. Neben einem neuen Konferenzzentrum, das 2018 auf dem Gelände eröffnet wird, bietet die GHM ab sofort ein umfangreiches Servicepaket, das Unternehmen und Verbänden die Reiseplanung zu der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks in München erleichtert.

Hotelzimmer für alle Mitarbeiter, für Partner und Kunden zu buchen, deren Ankunft und den Transfer von der Unterkunft zur Messe zu koordinieren, ist je nach Anzahl der Reisenden eine umfangreiche und sehr zeitaufwändige Aufgabe. Mit einem neuen Service sorgt die GHM als iba-Veranstalter für Entlastung. Denn Abwicklung und Koordination ihrer iba-Reise können Aussteller und Besucher nun dem GHM-Service-Partner „Perfect Meeting“ anvertrauen. Das Unternehmen übernimmt die Hotelzimmerbuchung für die gesamte Gruppe, verwaltet Anmeldungen und Absagen, kümmert sich um Umbuchungen und organisiert auf Wunsch auch den Empfang der Reisenden, deren Aufenthalt sowie Meetings und die Fahrten zum Messegelände. Daneben steht der Dienstleister per 24-Stunden-Hotline während des gesamten Aufenthalts als Ansprechpartner zur Verfügung. Zu erreichen ist der neue Service über die iba-Website. Via Online-Formular gibt das auftraggebende Unternehmen seine jeweiligen Anforderungen – Anzahl und Art der Zimmer, Hotelkategorie, Lage, Ausstattung und gewünschter Preis pro Nacht – ein und erhält anschließend ein individuelles Angebot von „Perfect Meeting“. Es ist übrigens auch möglich, bereits bestehende Reservierungen durch das Unternehmen prüfen zu lassen, um eine möglicherweise passendere Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Mehr Informationen über den neuen Service unter www.iba.de/aufenthalt.

Baubeginn für neues Konferenzzentrum
Vor wenigen Wochen starteten auf dem Messegelände München zudem die Bauarbeiten für ein neues Konferenzzentrum und die neuen Hallen C5 und C6. Ihre Fertigstellung ist im iba-Jahr 2018 geplant. „Der neue Konferenzbereich eröffnet der Messe und ihren Ausstellern viele neue Möglichkeiten“, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. Schließlich stehen dann auch im Osten des Messegeländes topmoderne und variable Räume für Konferenzen und Tagungen von bis zu 1.000 Teilnehmern zur Verfügung. So soll 2018 unter anderem die offizielle Eröffnung der iba in dem neuen Konferenzzentrum stattfinden.

Mehr Informationen zur iba unter www.iba.de.

Die iba bleibt München treu. Bis mindestens 2030 findet die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks in der süddeutschen Metropole statt, organisiert von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. Noch vor der iba 2015 verlängerte der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks den Vertrag mit der in München beheimateten Messegesellschaft. „Frühzeitig“, wie der scheidende Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, Peter Becker, zum Auftakt der Messe verkündete. Dass dies die absolut richtige Entscheidung ist, davon ist auch der neue Präsident des Zentralverbands, Michael Wippler, überzeugt.

„Kontinuität, Stabilität und Verlässlichkeit sind wichtige und richtige Voraussetzungen für eine langfristige Strategie, die überaus erfolgreiche Geschichte der iba auch in Zukunft fortzuschreiben“, sagt Michael Wippler. Der 61-Jährige ist seit Oktober der neue Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. Bereits vor der diesjährigen iba habe sich gezeigt, dass die Entscheidung für einen Standort, für eine Messegesellschaft die richtige gewesen sei (im Bild von links: Dieter Dohr, Peter Becker, Michael Wippler).

Auch wenn es mit Wippler einen neuen Präsidenten an der Spitze des Verbandes gibt und – ebenfalls seit Oktober – mit Daniel Schneider einen neuen Hauptgeschäftsführer, werde es bei den kommenden Messen keine „revolutionären Veränderungen“ geben, betont der Präsident. „Sie werden eher evolutionär sein, mit noch mehr Professionalität, noch mehr persönlicher Ansprache und damit mehr Emotionalität.“ Die GHM habe in den vergangenen Jahren bewiesen, dass sie der richtige Partner hierfür sei. So soll die iba weiterhin die wichtigste Premierenplattform der Branche bleiben, die Messe, die den Puls und den Takt in der Branche weltweit bestimmt.

„Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen“, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, „und auf die kommenden Veranstaltungen.“ Gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, dem Deutschen Konditorenbund, der Internationalen Union der Bäcker und Konditoren (UIBC), dem Verband Deutscher Großbäckereien und den BÄKOs, mit  Ausstellern und Besuchern werde man die iba kontinuierlich weiterentwickeln, immer orientiert an den Bedürfnissen des Marktes, verspricht Dohr.

Als einen der entscheidenden Trends in den kommenden Jahren bezeichnet Wippler beispielsweise die Digitalisierung. „Dieser wird auch vor unserer Branche nicht Halt machen“, so der Präsident. „Die Herausforderung bestehe darin, diese Veränderungen frühzeitig zu erkennen und damit die Chancen, die darin liegen, zu sehen und zu nutzen. Dafür gibt es weltweit keine bessere Plattform als die iba!“ Damit dies so bleibt, habe man bereits mit den Vorbereitungen auf die kommende Veranstaltung begonnen, ergänzt Dieter Dohr. Die nächste iba findet vom 15. bis 20. September 2018 auf dem Messegelände München statt.

Mit 77.814 Fachbesuchern – ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zu 2012 – ging die 23. iba zu Ende. Dabei freuten sich die 1.309 Aussteller über gute Geschäfte. In der Besucherbefragung gaben mehr als die Hälfte der Besucher an, Kaufabschlüsse auf der Messe getätigt zu haben. Demnach sind an den sechs Messetagen Aufträge in einer Gesamthöhe von 1,3 Milliarden Euro geschrieben worden. Die hohe Anzahl an Abschlüssen war mitausschlaggebend für das positive Messefazit der Aussteller: 87,4 Prozent der Firmen bewerteten die iba als sehr erfolgreich.

Die Suche nach Neuheiten stand für die Mehrheit der Fachbesucher, die aus 167 Ländern kamen, ganz oben auf der Liste ihrer Erwartungen an die iba 2015. Dieser Wunsch erfüllte sich laut Befragung. Denn 95,2 Prozent bewerteten dies mit den Topwerten „gut bis ausgezeichnet“. Neue Produkte und viele Inspirationen für das tägliche Geschäft aus allen Bereichen der Branche, darunter Produktionstechnik, Verpackung, Logistik, Rohstoffe, Energie, Hygiene, Ladenbau, Snacks, Kaffee, Marketing- und Verkaufskonzepte, warteten auf das Fachpublikum. Dabei überzeugte die iba die Besucher mit einem vollständigen Produktspektrum, die die 1.309 Aussteller aus 57 Ländern in München präsentierten. Denn 95 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die ausstellenden Firmen den vollständigen Marktüberblick über die Branche garantierten.

Die gute Stimmung unter den Ausstellern schlug sich in deren positiven Messebilanz nieder. Die an ihren Messeauftritt geknüpften Ziele wie „Erweiterung des Kundennetzes“ und die „Pflege bestehender Geschäftsbeziehungen“ erfüllten sich nahezu vollständig. Ein weiterer Grund für die Zufriedenheit war die hohe fachliche Qualität der in- und ausländischen Besucher. Gefragt nach der Beurteilung hinsichtlich der Besucherqualität, vergaben 85 Prozent der Unternehmen Bestnoten.

Auf große Zustimmung sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite stießen die Angebote, die der Messeveranstalter GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH 2015 neu auf der iba platzierte. So erhielten die erstmalig angebotenen Sonderflächen „SnackTrendS“ (87,7 Prozent), „COFFEEWORLD“ (86,6 Prozent) und „Packaging Area“ (81,7 Prozent) gleich bei ihrer Premiere die Bewertungen „gut bis ausgezeichnet“. Auch die neuen Orientierungsinstrumente für die zwölf Messehallen, der „HandwerksGuide“ sowie der „SnackGuide“, stießen bei den Fachbesuchern auf große Zustimmung.

Messen gelten als Branchenmotoren und liefern aussagekräftige wirtschaftliche Trendprognosen. Glaubt man dem auf der iba durchgeführten Stimmungsbarometer unter den Besuchern, so steht einer positiven Entwicklung der Backbranche nichts mehr im Wege. Denn die überwiegende Mehrheit (82,6 Prozent) schätzen die ökonomische Lage ihres Wirtschaftszweiges als „gut bis ausgezeichnet“ ein. Demnach ist die Einschätzung wesentlich zuversichtlicher als bei der iba 2012 (75,7 Prozent).

Die nächste iba findet vom 15. bis zum 20. September 2018 in München statt.

 

Statements:

Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH:
„Die sechs Messetage waren bei Ausstellern und Besuchern von einer positiven Stimmung geprägt, die beflügelnd und ansteckend wirkte. Die Aussteller konnten sich über die wichtigsten Kunden von allen Kontinenten freuen. Die Besucher nahmen unsere neuen Ideen in der Messeorganisation wie z.B. die geführten Messetouren für Bäcker und Konditoren hervorragend an. Besonders freut es mich, dass wir mit unseren Angeboten die Anzahl der nationalen Besucher steigern konnten.“

Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks:
 „Die iba ist mehr als nur der Welttreffpunkt der nationalen und internationalen Bäcker und Konditoren. In diesem Jahr sind wir über das reine Produktangebot hinausgegangen. Messe heißt für uns mehr! Workshops, Expertenvorträge oder Livepräsentationen in der Brot-, Kaffee-, Patissier- oder Snackzubereitung kamen sehr gut an. Viele nutzten diese einmalige Chance der kostenfreien Weiterbildungen, um sich und ihr Geschäft für die Zukunft fit zu machen.“ 

Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbundes (DKB) und Vizepräsident der UIBC (International Union of Bakers and Confectioners):
„Die iba ist nicht nur etwas für die Erfahrenen mit etlichen Jahren Berufserfahrung. Gerade für den Konditorennachwuchs ist die Messe perfekt. Nirgendwo anders erhält man einen vergleichbaren Überblick für das eigene Geschäft. Jeder geht nun vollbepackt mit hunderten Anregungen für den Alltag nach Hause. Insgesamt überzeugte die diesjährige iba mit einem viel größeren Produktspektrum für Konditoren. Mein persönliches Highlight war die Prämierung der Hochzeitstorten der Gesellen.“

Die Goldmedaille beim iba-UIBC-CUP „Konditoren“ geht in diesem Jahr nach Taiwan. Peng Hao und Chia Ming Yang sicherten sich den Sieg bei dem internationalen Wettbewerb der weltbesten Konditoren, der alle drei Jahre auf der iba, der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks in München stattfindet.

Es war Konditorkunst auf höchstem Niveau, was die Teilnehmer beim iba-UIBC-CUP „Konditoren“ auf der iba zeigten. Vier Teams, jeweils zwei aus Asien und zwei aus Europa, waren angetreten, um die internationale Jury mit ihren süßen Kunstwerken zu überzeugen. Anderthalb Tage hatten sie Zeit, die gestellten Aufgaben zu meistern. Zu produzieren waren ein Dekorstück aus Zucker, Schokolade, Marzipan und Nougat – oder einer Kombination aus diesen Zutaten, drei unterschiedliche Petits Fours, drei verschiedene Pralinen, zwei Figuren sowie eine Landesspezialität, in die eine Torte integriert ist. Alles passend zum Thema des diesmaligen Wettbewerbs „Zirkus“. Die Messebesucher konnten den Wettbewerb der Konditoren in den Schaubackstuben in Halle B3 live verfolgen – und was sie dort zu sehen bekamen, war Konditorkunst der Extraklasse.

„Die Entscheidung war denkbar knapp“, sagte Gerhard Schenk, der Präsident des Deutschen Konditorenbundes und Vizepräsident der Internationalen Union der Bäcker und Konditoren (UIBC) bei der Siegerehrung, die er gemeinsam mit Franz Wenninger, Juryvorsitzender und stellvertretender Obermeister der Konditoreninnung Bayern übernahm. Am Ende war es die Leistung von Peng Hao und Chia Ming Yang, die die Jury am meisten beeindruckte. So nahmen die beiden am Donnerstagnachmittag, 17. September, auf der iba die begehrten Auszeichnungen entgegen. Auf Platz zwei landete das Team aus Südkorea mit Dong-woo Lee und Hyunk-jin Kwon. Das deutsche Team, bestehend aus Annika Früholz und Thomas Lakner belegte den dritten Platz. Cathrine Nilsen und Hege Andersen Høgstø aus Norwegen wurden Vierte.

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Maximilian Raisch (21) aus Calw in Baden-Württemberg und Daniel Plum (22) aus Übach-Palenberg in Nordrhein-Westfalen heißen die neuen Deutschen Meister der Bäckermeister. Die beiden Bäcker entschieden das Finale, das am Dienstag, 15. September auf der iba in München stattfand, für sich und wurden am Abend mit dem begehrten Titel ausgezeichnet. Als Gewinner des Wettbewerbs verstärken die beiden künftig zudem die Deutsche Bäcker-Nationalmannschaft.

Vier Zweierteams aus ganz Deutschland waren am Dienstag, 15. September, in Schaubackstuben auf der Messe gegeneinander angetreten. Ihr Ziel: der Gewinn der Deutschen Meisterschaft der Bäckermeister – und natürlich die Aufnahme in die Deutsche Bäcker-Nationalmannschaft. „Heimat“ lautete das Motto des diesmaligen Wettbewerbs, der alle drei Jahre auf der iba, der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks, in München ausgetragen wird und der von vielen Messebesuchern am Dienstag live verfolgt wurde. Zu fertigen waren kunst- und geschmackvolle Brote, Kleingebäcke, Hefefeinteiggebäcke, Plunder- oder Blätterteiggebäcke sowie ein gebackenes Schaustück – eine große Herausforderung für die Teilnehmer, denn ihnen blieben nur sieben Stunden Zeit, um die Beiträge fertigzustellen.

Maximilian Raisch aus Calw und Daniel Plum aus Übach-Palenberg hatten am Ende die Nase vorn und überzeugten die Jury mit ihren gebackenen Köstlichkeiten und Kreationen. Ein halbes Jahr hatten sich die beiden auf den Wettbewerb vorbereitet – und für den Titel auch einige weite Wege auf sich genommen. Immerhin liegen die Backstuben der beiden mehr als 400 Kilometer voneinander entfernt. Platz zwei erreichten Johannes Dackweiler und Michael Gauert, beide aus Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen. Platz drei belegten Matthias Jakob aus dem hessischen Rengshausen und Sebastian Dopheide aus dem nordrhein-westfälischen Remscheid. Auf Platz vier landeten die „Big Bäcker“ Holger und Olaf Schüren aus Nuthetal in Brandenburg, die mit zahlreichen Fans nach München gereist waren.

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Gold für Noritoshi Shibuya und Hirokazu Asai aus Japan. Die beiden Bäcker sind die Sieger beim iba-UIBC-CUP „Bäcker“. Der internationale Wettbewerb, bei dem die Besten ihres Fachs weltweit gegeneinander antreten, findet alle drei Jahre auf der iba, der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks, in München statt. Insgesamt traten beim iba-UIBC-CUP der Bäcker Teams aus zwölf Ländern an. Die Sieger wurden am Montag, 14. September, auf der Messe feierlich geehrt.

Eine Woche lang hatten sie in der Akademie Weinheim trainiert und sich intensiv auf den Wettbewerb vorbereitet. Nun wurden ihre Mühen belohnt – und ihre überwältigende Freude über den Sieg war den beiden Bäckern aus Japan deutlich anzusehen. Unter dem großen Jubel zahlreicher Zuschauer nahmen Noritoshi Shibuya und Hirokazu Asai auf dem iba-Forum in Halle B3 die Goldmedaille beim iba-UIBC-CUP „Bäcker“ entgegen. Aus Japan mitgereist war auch ein rund 30-köpfiger Fanclub der beiden, die die Jury mit ihren herausragenden Wettbewerbsbeiträgen überzeugten. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Peter Becker, dem Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, sowie Wolfgang Schäfer, Vizepräsident des  Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks.

Drei Tage lang, vom 12. bis 14. September 2015, hatten die Teilnehmer in den vier verglasten Schaubackstuben in Halle B3 um den Titel gebacken. Täglich traten Vertreter aus vier Ländern in Zweierteams gegeneinander an. Mit dabei waren Teilnehmer aus Peru, Frankreich, Niederlande, USA, China, Ungarn, Spanien, Kroatien, Russland, Dänemark, Japan und Deutschland. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautete „Zirkus“. So stellten die Wettbewerber Brote, Klein-, Party- und Plundergebäcke sowie ein gebackenes Schaustück her.

Am Ende lagen Noritoshi Shibuya und Hirokazu Asai mit ihren gebackenen Kunstwerken ganz vorne. Zudem wurden sie in der Sonderkategorie „Bestes Kleingebäck“ ausgezeichnet. Auf Platz zwei folgten Tim Boers und Kris Huysman aus den Niederlanden, die außerdem in der Kategorie „Bester Plunder“ ausgezeichnet wurden. Den dritten Platz belegten Baptiste Guery und Matthieu Schuller aus Frankreich, geehrt zusätzlich in der Kategorie „Bestes Brot“. Für das beste Schaustück des Wettbewerbs wurden Roland Tukacs und Zoltan Tako aus Ungarn geehrt. Sie landeten, wie alle weiteren Teilnehmer, auf dem vierten Rang.

 

Alle Teilnehmer:

Deutschland: Felix Remmele, Marc Mundri
Frankreich: Baptiste Guery, Matthieu Schuller
Niederlande: Tim Boers, Kris Huysman
USA: Katie Vanek, Ashley Nichols
Spanien: Josep Pascual Aguilera, José Roldán Triviño
Kroatien: Damir Kregar, Renata Kruhan
Russland: Anna Gribanova, Elena Ananina
Dänemark: Eva Jorgensen, Dan Christensen
Japan: Noritoshi Shibuya, Hirokazu Asai
Peru: Roger Aponte Villanueva, Héctor Urrunaga Cosmopolis
China: Tang Jianbo, Liao Jinzhong
Ungarn: Roland Tukacs, Zoltan Tako


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