Pressemeldungen

Das Thema Energiesparen gehört mittlerweile für jeden Bäcker und Konditor, ob im Klein- oder Großbetrieb, zum Geschäftsalltag. Auf der iba, die vom 12. bis 17. September 2015 auf dem Messegelände in München stattfindet, wird dem Rechnung getragen: Mehr als 700 von insgesamt 1.200 Ausstellern präsentieren energiesparende Neuerungen im Bereich Produktionstechnik und Prozessoptimierung.

Ob Backofen, Kühlanlage, Garautomat, Verkaufsvitrine, Heizung, Beleuchtung oder Warmwasser: In der Backstube und auch in den Filialen wird eine Menge Energie verbraucht. Energie sparende Lösungen, die die Betriebskosten erheblich senken, sind deshalb mehr gefragt denn je. Auf der iba finden Unternehmer von Einzel-, Filial-, und Industriebetrieben eine breite Palette an neuen Lösungen. „Ich bin gespannt auf die neuen technischen Energiesparlösungen, um die erheblichen Betriebskosten zu senken. Vor allem kleinen Betrieben empfehle ich, sich hier genauestens umzusehen und beraten zu lassen. Wer hier sinnvoll in energiesparende Technik investiert, kann der massiven Belastung angesichts steigender Strompreise die rote Karte zeigen“, sagt Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks. Wer sich clever informiert, wisse, dass sich die Investitionskosten für neue Geräte schnell amortisieren, so Becker.

Wie man Energie effektiv nutzt und so den Verbrauch senkt, zeigt auf der iba unter anderem die MIWE Michael Wenz GmbH (Halle A2, Stand 311 und 511). Das Arnsteiner Unternehmen kennzeichnet besonders energieeffiziente Produkte aus seinem Haus sogar mit einem eigenen Energie-Gütesiegel e+. Am Messestand auf der iba können Besucher ein komplettes Energieverbund- und -managementsystem bei der Arbeit erleben: In der Backstube gewinnt die MIWE eco:nova von verschiedenen Backöfen Wärme getrennt aus Schwaden und Rauchgas zurück. An einem Gärvollautomaten schöpft die MIWE eco:recover die Abwärme ab. Und die MIWE eco:proof nutzt die rückgewonnene Energie zur sanften Beheizung eines Klimaraumes. Neu vorgestellt wird außerdem die MIWE eco:control, die als Monitor und Steuerungseinheit zur Überwachung der Energieflüsse dient.

Ihren neuen Netzbandofen Mistral 2.0 stellt die GBT GmbH Bäckerei Technologie (Halle B5, Stand 220) aus Villingen-Schwenningen vor, mit dem sie sich auch für den iba Award bewirbt. Mit dem energieoptimierten modularen Durchlaufofen können durch eine neuartige und patentierte Energienutzung der Rauchgase bis zu 30 Prozent Energie gegenüber konventionellen zyklothermisch beheizten Netzbandöfen eingespart werden, so das Unternehmen.  „Konventionelle Netzbandöfen haben einen sehr hohen Energieverbrauch“, erklärt Leila Kenan von der GBT GmbH Bäckerei Technologie. Es gebe Ansätze, mit Rauchgasen über Wärmetauscher Warmwasser zu erzeugen. Dieses sei jedoch in Bäckereien normalerweise ausreichend vorhanden. „Deshalb ist es sinnvoll, den Energieverbrauch anzugehen.“

Der französische Hersteller von Industriebäckereianlagen Mecatherm (Halle B2, Stand 150) setzt auf kontinuierliche Verbesserung von Produktentwicklungsprozessen. Hierbei liegt das Augenmerk vor allem auf der Bearbeitung von Teigen und dem Backvorgang, aber auch auf innovativen Neuerungen von der Endgärung bis zum Tiefgefrieren. Der energetische Aspekt bei diesen Lösungen nimmt dabei eine immer wichtigere Stellung ein. Auf der iba stellt Mecatherm unter anderem ein neues Förderband vor, das mit Sensoren ausgerüstet ist, die erkennen, ob Bleche im Umlauf sind und die Fördermaßnahme bei Leerlauf sofort unterbrechen. Auch im Bereich der Backöfen werden Neuerungen vorgestellt, die den Energiekonsum reduzieren.

Die HTT energy GmbH (Halle A2, Stand 541) befasst sich vorrangig mit dem Thema Wärmeträgertechnik. Ob Thermalölkessel, Elektroerhitzer und Temperiergeräte, Heiz-Kühl-Tiefkühlanlagen, Abhitzesysteme oder Dampferzeuger – im Programm finden sich alle wesentlichen Komponenten des thermischen Apparatebaus. Auf der iba präsentiert die Firma ihren neuesten Coup: den APEK Mini, ein Luftvorwärmer-System, das auch schon für kleine Thermalölanlagen ab 300 kW geeignet ist. So können auch kleine Betriebe ihre Abgaswärme vollumfänglich nutzen und bares Geld sparen.

„World of Process” lautet das Messemotto der WP BAKERYGROUP (Halle B4, Stand 120 und 130). Gemeint ist der Anspruch des Unternehmens, für jeden Prozessschritt eines Bäckerei- oder Konditoreibetriebs passende Lösungen anzubieten, darunter natürlich auch im Bereich Energie. So bietet der Geschäftsbereich WP Green maßgeschneiderte Lösungen zur effizienten Nutzung von Abgasen und Schwaden für die Wärmerückgewinnung. Die dadurch entstehende Energie kann für den Betrieb unterschiedlicher Geräte genutzt werden: für die Kühlanlage ebenso wie die Spülmaschine oder auch um das angrenzende Wohnhaus zu beheizen. Seine Premiere auf der iba feiert der Ofen Rototherm Green in der elektrisch beheizbaren Variante, der in nur fünf Minuten von 200 auf 250 Grad hochheizt. Beachtliche Energieeinsparung ermöglichen auch neu angeordnete Elektroheizstäbe, das neue Isolationskonzept WP Thermopackage sowie die komplett umlaufende Abdichtung der Backraumtüren.

Viele Informationen zum Thema Energiesparen und Energieeffizienz gibt es auch am Stand des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (Halle B3, Stand 230). In einer eigens eingerichteten „Energie-Ecke“ stehen Energieexperten für Beratungsgespräche zur Verfügung. Daneben sind während der gesamten Messelaufzeit Mitarbeiter des Projekts EnEff-Bäckereien des Technologie-Transfer-Zentrums (ttz) Bremerhaven zu Gast, um wichtige Hinweise zum Umgang mit Energie zu geben. Schließlich sei es auch und gerade für kleine und mittelständische Betriebe interessant zu erfahren, wie sie Kosten senken können, betont Heino Scharfscheer vom Zentralverband. „Dabei liegt der Fokus darauf, den Betrieben Hinweise zu geben, wie sie Maschinen besser und effektiv nutzen, vom Abschalten von Maschinen über den Standby-Betrieb bis hin zur Auslastung der Backflächen.“ Zudem wird ein Energieleitfaden nach DIN EN ISO 50001 vorgestellt, der mittelständischen und großen Handwerksbetrieben wertvolle Tipps gibt und Möglichkeiten für die Praxis aufzeigt. Neben den Energieexperten stehen an allen Messetagen auch die Betriebsberater der Landesinnungsverbände und des Zentralverbands für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Eine schöne Hülle ist nicht alles, aber ohne gute, hygienische Verpackung kommt heute kein Produkt mehr aus. So zeigen auf der diesjährigen iba – der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks – mehr als 180 Firmen ihre Lösungen an Verpackungstechnik und -material. Premiere feiert dieses Mal ein eigener Themenbereich: die „Packaging Area“. In Halle B1 werden dort vom 12.  bis 17. September 2015 rund 50 Aussteller ihre Neuheiten und Lösungsvorschläge präsentieren. Im Mittelpunkt stehen natürlich Frische, Schutz, Haltbarkeit und Hygiene. Bedingungen, die eine gute Verpackung erfüllen muss. Aber: Gut aussehen soll das Produkt auch – eine schöne Hülle verführt zum Kauf.

„Das Interesse der Unternehmen aus diesem Bereich ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen“, berichtet Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. „Allein im Bereich Verpackung sind diesmal 30 Aussteller neu dabei.“ Zwar werden auch in den anderen 12 Messehallen neue Verpackungslösungen, -techniken und -materialien von den Ausstellern präsentiert, doch aufgrund der gestiegenen Nachfrage erwarten den Fachbesucher in Halle B1 Verpackungsneuheiten – von Tiefzieh- bis Umverpackung –  in konzentrierter Form. Dass Verpackung nicht gleich Verpackung ist, lässt sich in der „Packaging Area“ in vielfältigster Weise erfahren.

Zum Thema Verpackung sind die Lösungen sehr differenziert – drei Bedingungen für Backwaren jedoch müssen grundsätzlich erfüllt werden: Sie müssen die Produkte auf dem Transportweg schützen, sie müssen für die entsprechende Haltbarkeit sorgen sowie die EU-Lebensmittelhygiene-Vorschriften einhalten. Die Anforderungen sind also hoch.

Zum ersten Mal auf der iba dabei ist unter anderem die Robert Bosch GmbH, Geschäftsbereich Verpackungstechnik. (Halle B1, Stand 567). Sie zeigt die neue horizontale Schlauchbeutelmaschine Pack 301 LS, die für hochkant stehende Biskuits und Cracker gedacht ist. Dieses innovative Packsystem gewährleistet eine erstklassige Produktqualität bei flexiblen Verpackungen. Es bietet Herstellern von Biskuits und Crackern bei einer zunehmenden Produktvielfalt unbegrenzte Möglichkeiten bei der Verpackung.

Bei den Kunden spiele Ressourceneffizienz sowie eine verlängerte Haltbarkeit der verpackten Produkte eine immer wichtigere Rolle, sagt Tanja Nickels von MULTIVAC (Halle B1, Stand 441). Deshalb stellt das Unternehmen auf der iba innovative Technologien vor, die es erlauben, Packstoffe, Energie und Kühlwasser sehr effizient einzusetzen, und die gleichzeitig zur Verlängerung der Haltbarkeit beitragen. Präsentiert wird unter anderem die Tiefziehverpackungsmaschine R 085, mit der sich Brotlaibe, Sandwiches oder kleine Mahlzeiten verpacken lassen. Auch Packungen mit Schutzgas sind möglich, so dass die Lebensmittel über längere Zeit haltbar bleiben. Für das Verpacken in Beuteln wird die Doppelkammermaschine BASELINE P 600 gezeigt, die ein zügiges Arbeiten erlaubt, da die Arbeitsgänge parallel ablaufen. Während eine Kammer evakuiert wird, kann die andere Kammer beladen werden.  Der Verpackungsmaschinenhersteller bietet seinen Kunden auch einen umfassenden Um- und Nachrüstungsservice, um die Maschinen auch für sich ändernde Anforderungen nutzbar zu machen, zum Beispiel für neue Verpackungsformate oder -materialien. Schließlich, so Nickels, spiegelten sich gesellschaftliche Veränderungen auch in der Verpackungsindustrie wider: Kleinere Haushalte, eine höhere Mobilität und die steigende Erwerbstätigkeit von Frauen bedeuten eine steigende Nachfrage nach Convenience-Produkten und Produkten in Portionspackungen.

Die niederländische Firma HOBA (Halle B1, Stand 360), die dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, präsentiert eine neu entwickelte Maschine zum Verpacken von Pita, Tortilla und arabischem Brot. Zur iba legt Hoba den Fokus zudem verstärkt auf schlüsselfertige Lösungen wie ihre Schneide-, Verpackungs- und Verschließmaschinen mit beispielsweise integrierter Etikettierung und Metalldetektoren. Gezeigt werden auch verschiedene Verpackungsarten wie aromadichte Verpackungen in Kombination mit einer Brötchenschneidemaschine und automatischer Zählung.

Ebenfalls 50-jähriges Bestehen feiert der erstmals teilnehmende italienische Maschinenhersteller Record SPA (Halle B1, Stand 470). Die Firma aus der Lombardei ist Partner von Konzernen wie Siemens oder Unilever und bietet flexible Verpackungslösungen von Brot und Croissants über Kekse und Muffins bis hin zu Pasta. Eine große Auswahl von neuentwickelten Flowpack- Maschinen, automatischen Zubringern sowie halb- bis vollautomatischen Verpackungssystemen wird auf der iba präsentiert.

Neu dabei ist auch die Firma NJOYCUPS aus dem nordrhein-westfälischen Lüdinghausen. Das Start-Up-Unternehmen vertreibt klimaneutrale Kaffeebecher und Verpackungen und präsentiert sich auf dem BMWi-Stand „Made in Germany“ in Halle B3. Die Firma achtet sowohl bei den verwendeten Rohstoffen als auch bei der Verarbeitung auf hochwertige Qualität. Immerhin hält ein Konsument einen To-Go-Becher durchschnittlich 21 Minuten lang in der Hand.  

So erhalten auf der Leitmesse der Backbranche mittelständische Filialbetriebe, Großbäcker, Hersteller von Teiglingen und der Lebensmitteleinzelhandel einen differenzierten und umfassenden Marktüberblick zum Thema Verpackung. Denn: Es kommt schließlich auch auf die Hülle an.

Spitzenkonditoren aus Asien und Europa treffen Mitte September in München zusammen: Beim iba-UIBC-CUP „Konditoren“ wetteifern vier Teams um die Goldmedaille. Der Wettbewerb findet im Rahmen der iba, der führenden Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks, auf dem Messegelände München statt. Dort präsentieren vom 12. bis 17. September 2015 rund 1.200 Aussteller ihre Neuheiten und die kommenden Trends der Back- und Konditorbranche.

Sie beherrschen die Kunst der süßen Verführung, die Konditoren-Teams aus Südkorea, Taiwan, Norwegen und Deutschland, die beim iba-UIBC-CUP „Konditoren“ um den Titel konkurrieren. Alle drei Jahre findet der internationale Wettbewerb im Rahmen der iba auf dem Messegelände München statt – und bildet diesmal den Höhepunkt zum Abschluss der Messe auf dem Forum in Halle B3.

„Der iba-UIBC-CUP hat einen ganz besonderen Reiz, weil sich hier die besten Konditoren von zwei Kontinenten messen, auf denen die Patisserie hohes Ansehen genießt“, sagt Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbunds (BIV) und Vizepräsident der International Union of Bakers and Confectioners (UIBC). Für Besucher der iba sei er eine großartige Gelegenheit, herausragende Leistungen von Konditoren mehrerer Länder zu bestaunen, so Schenk weiter. „Es ist spannend zu beobachten, wie sie arbeiten, inwieweit sich die Herangehensweisen unterscheiden und welche Schaustücke sie fertigen.“

Der Startschuss für den Wettbewerb fällt am Mittwoch, 16. September, um 9.30 Uhr. Dann beginnt der zweitägige Wettbewerb um die Krone der Konditoren. In den vier Schaubackstuben in Halle B3 zaubern die zweiköpfigen Teams vor den Augen des Messepublikums ihre süßen Kreationen. Bis Donnerstag, 17. September, um 13 Uhr haben sie Zeit, die gestellten Aufgaben zu meistern. Das Thema in diesem Jahr lautet „Zirkus“. Hierzu produzieren die Teilnehmer ein Dekorstück aus Zucker, Schokolade, Marzipan und Nougat – oder einer Kombination aus diesen Zutaten, drei unterschiedliche Petits Fours, drei verschiedene Pralinen, zwei Figuren sowie eine Landesspezialität, in die eine Torte integriert ist.

Eine perfekte Vorbereitung sei eine der Voraussetzungen für den Erfolg, so Schenk. „Es darf nichts schiefgehen“, betont er. Schließlich stehe nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung, um die Aufgaben zu erfüllen. Schenk sieht aber noch eine andere Eigenschaft, die den guten von einem sehr guten Teilnehmer unterscheide: die mentale Stärke. „Die Teilnehmer müssen auf den Punkt genau fit sein, fast schon wie im Hochleistungssport. Und sie müssen ihr maximales Können abrufen – an zwei Tagen hintereinander.“

Aus Deutschland treten Annika Früholz aus Steinheim in Baden-Württemberg und Thomas Lakner aus Göggingen, ebenfalls aus Baden-Württemberg, an. Beide haben bereits Wettbewerbserfahrung gesammelt: Annika Früholz, tätig im elterlichen Betrieb, der Bäckerei Früholz, gewann den praktischen Leistungswettbewerb des Konditorennachwuchses der Handwerkskammer Ulm und nahm teil am Landeswettbewerb der Konditoren in Baden-Württemberg. Thomas Lakner, beschäftigt beim Backparadies Berroth in Schwäbisch Gmünd,  gewann im vergangenen Jahr im Team die Culinary-Trophy in Luxemburg. Ihre Konkurrenten beim iba-UIBC-CUP in München sind unter anderem Cathrine Nilsen und Hege Andersen Høgstø aus Norwegen sowie Dong-woo Lee und Hyunk-jin Kwon aus Südkorea sowie Peng Hao und Terry Yang aus Taiwan.

Am Donnerstag, 17. September, ab 13 Uhr werden die Wettbewerbsbeiträge der Teilnehmer in Halle B3 präsentiert und von 14 bis 15 Uhr von einer Fachjury bewertet. Die Siegerehrung findet gleich anschließend um 15 Uhr auf dem iba-Forum statt.

Teilnehmer:
Deutschland: Annika Früholz, Thomas Lakner
Norwegen: Cathrine Nilsen, Hege Andersen Høgstø
Südkorea: Dong-woo Lee, Hyunk-jin Kwon
Taiwan: Peng Hao, Terry Yang

Mehr als 200 Quadratmeter für eines der Trendthemen der Branche: Auf der neuen Themenfläche „SnackTrendS“ präsentiert die iba vom 12. bis 17. September 2015 auf dem Messegelände in München alles Wissenswerte rund um das Thema Snack. Mit Live-Vorführungen, Workshops, Beratungsgesprächen und Informationen von Ausstellern ist sie Anlaufstelle für alle, die ihr Snack Business vorantreiben wollen. Inhaltlich gestaltet wird die Themenfläche in Halle B3 durch die Snack Akademie, einem Kooperationspartner der iba. Norbert Kijak, Marketingleiter der Snack Akademie, verrät im Interview, was die Fachbesucher bei den „SnackTrendS“ erwartet.

Die Themenfläche „SnackTrendS“ feiert in diesem Jahr Premiere auf der iba. Was erwartet die Besucher dort?
Norbert Kijak:
Bei „SnackTrendS“ dreht sich – der Name sagt es ja schon – alles um Snacks. Es wird eine große Auswahl an Snack-Kreationen, neuen Ideen, Rezepten und Produkten geben, die auch gleich probiert werden können. Die Besucher erleben verschiedene Snackkonzepte, Equipment und Live-Vorführungen. Sie können sich über Aussteller informieren, sich von Experten beraten lassen und erhalten Antworten auf ihre individuellen Fragen. Dabei stehen für alle Themen, von der Produktion bis zum Marketing, die passenden Ansprechpartner bereit. Zudem werden in intensiven, weiterführenden  Workshops einzelne Themen noch einmal optimal vertieft.

Das hört sich nach einer Menge Information an…
Kijak:
Das Snack-Business heutzutage ist sehr vielschichtig und stellt in der aktuellen Wettbewerbssituation jeden Bäcker, ob groß oder klein, ob filialisiert oder nicht, vor enorme Herausforderungen: Welche Snackkonzepte erfüllen die Anforderungen und Wünsche der Verbraucher? Was erwartet der Kunde zu welcher Tageszeit? Was kann zentral gefertigt werden, was nicht und wann ist ein Snack erfolgreich? Auf der Themenfläche werden Konzepte für alle Stufen des Wertschöpfungsprozesses vorgestellt, angefangen bei der Entwicklung geeigneter Brot- und Backwaren bis zur optimalen Verpackung. Das Besondere dabei: Es werden zahlreiche Kompetenzpartner, z.B. MIWE, Delikant, Atollspeed und AGRANO/C. Siebrecht mit Geräten, Produkten und Personal eingebunden, so dass Voraussetzungen, Abläufe und Zusammenhänge der Bereiche deutlich werden. Der Besucher bekommt also einen transparenten und umfassenden Einblick in den Bereich Snacks.

Wie kann man sich das ganz konkret vorstellen?
Kijak:
Das Angebot auf der Themenfläche „SnackTrendS“ umfasst vier Module: Einen großen Showtresen, in dem „State of the Art“-Brot-Snacks für handwerklich orientierte Bäckerbetriebe gezeigt werden, von der „Lachs-Genießerrolle“ bis zur Piadina. Außerdem einen hohen Showanteil mit Fachdemonstrationen zu zahlreichen Themen, live präsentiert von den Kompetenzpartnern, moderiert und kommentiert von erfahrenen Snackspezialisten. Vertiefende Workshops, die Einblicke in empirische Untersuchungen und Hintergrundinformationen als Grundlage für strategische Entscheidungen im Betrieb bieten. Und schließlich eine Lounge mit Raum für intensive bilaterale Gespräche und Beratung. Ganz wichtig: All das wird in deutscher und englischer Sprache angeboten.

Sprechen Sie mit der Themenfläche neben Bäcker- und Konditorenbetriebe auch andere Zielgruppen an?
Kijak:
Natürlich haben wir Bäcker und Konditoren im Blick, wir haben aber auch Lösungen für Gastronomiebetriebe und Systemgastronomie, Restaurants, Hotels, Imbisse, Coffeeshops, Caterer, Tankstellen und Verbrauchermärkte. „SnackTrendS“ bietet ein umfangreiches Programm und Informationen aus allen Kategorien, von frischen Snacks und Tiefkühlsnacks über Feinkost, Frontbaking, Ladengestaltung, Heißgetränken und Kaffeemaschinen bis zur Snack-Technik.

Vegan, glutenfrei und gesund sind einige der aktuellen Schlagworte aus der Branche. Was sind die Trendthemen im Bereich Snacks?
Kijak:
Bei den Verbrauchern erleben wir derzeit einen umfassenden Trend zu bewusster Ernährung und den Wunsch nach guter Qualität bei gleichzeitig hoher Convenience-Erwartung. Hinzu kommen Themen wie vegan und vegetarisch – oder wenn es um Fleisch geht, ebenso das Bedürfnis nach hoher Qualität. Verbunden ist das Ganze mit der gestiegenen Bereitschaft der Verbraucher, für gute und hochwertige Produkte auch entsprechend mehr zu bezahlen. Hier liegen ungeahnte Wertschöpfungspotenziale.

Welche Rolle spielen diese Trendthemen im Snack-Markt von heute bereits und wie reagiert dieser darauf?
Kijak:
Natürlich spielen sich Veränderungen zuerst in den jungen und dynamischen Szenen der Städte ab. Durch die Omnipräsenz der elektronischen Medien gibt es allerdings auch hier kaum noch ein Kommunikationsgefälle, sodass diese Themen in zunehmendem Maße auch in der Fläche schneller angeboten werden können als in der Vergangenheit. Dennoch tun sich viele schwer, ein entsprechendes Angebot von sich aus umzusetzen. Hier gibt es noch erstaunlich viel Potenzial, mit seinem individuellen Konzept bei den Kunden zu punkten.

Generell gefragt: Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Bereich Snacks?
Kijak:
Der Erfolg vieler Snack-Konzepte hängt von logistischen Aspekten ab: Soll die Bäckereifachverkäuferin Snacks zubereiten oder eher verkaufen? Welche Vorteile hat eine zentrale Fertigung? Wie wird eine gleichbleibend hohe Snack-Qualität gewährleistet? Auf der Themenfläche „SnackTrendS“ zeigt die Snack Akademie, wie Abläufe transparent und effizient gestaltet werden können.

Inwieweit werden Informationen für internationale Besucher geboten?
Kijak:
Die deutsche Back- und Brotkultur gilt weltweit als herausragend sowohl was Geschmack als auch die Vielfalt angeht. Wir zeigen, wie Anbieter außerhalb Deutschlands ihren Kunden diese Vielfalt und diesen Geschmacksreichtum mit ihren Snacks vermitteln können. Und wir bieten Lösungen, die sich auch unter internationalen Logistikbedingungen hervorragend umsetzen lassen.

Zum Thema Snack gehört auch immer die Verpackung. Zeigen Sie auf der iba sinnvolle und umweltschonende Lösungen aus diesem Bereich?
Kijak:
Natürlich werden auf der iba auch Spezialverpackungen und nachhaltige Lösungen präsentiert, da die Anforderungen an moderne Snackkonzepte auch immer eine entsprechende Verpackung „to go“ beinhalten. Schließlich soll das Produkt problemlos mitgenommen und bequem unterwegs gegessen werden können.

Wachsende Mobilität und steigendes Gesundheitsbewusstsein erfordern Vielfalt, Qualität und gute Kalkulation. Was unterschätzen die meisten Bäcker bei der Auswahl ihres Snackangebotes?
Kijak:
Nicht die Breite des Angebotes, sondern die Qualität und die Vielfalt der Geschmackswelten bestimmen den Erfolg. Eine dezentrale Fertigung von Snacks mit zusätzlichem „Front Cooking“, Nudelkonzept und ähnlichem, alles hergestellt von einem Team aus Bäckereifachverkäuferinnen ist ein eher ungünstiger Ansatz. Zentrale Fertigung, eigene Convenience-Produkte und optimierte Abläufe in den Filialen bieten dagegen große Chancen. Die meisten Bäcker wissen sehr wohl, welchen Umsatz sie mit ihren Snacks machen, nur wenige wissen aber, was sie am Snack tatsächlich verdienen. Hier gilt es, das Angebot zu optimieren, sodass Wareneinsatz, Warendruck, Standzeiten und Retouren effizient aufeinander abgestimmt sind.

Wie steht es um die Ausbildung im Bereich Snacks? Welche Rolle spielt die Schulung der Mitarbeiter?
Kijak:
Bei anhaltender Konsolidierung und zunehmender Konzentrierung des Markts in der Filialisierung bilden sich immer größere Ketten mit einer Vielzahl von Mitarbeitern. Erfahrungsgemäß ist die Bezahlung der Mitarbeiter eher niedrig, die Arbeitsbelastung hoch und Fluktuation ein tägliches Thema. Unter diesen Bedingungen erfordert es hohes organisatorisches und personelles Geschick, das Qualitätsniveau im Snackbereich auf einem optimalen Level zu halten. Deshalb ist hier das Qualitätsmanagement ernsthaft gefordert. Es ist immer wieder zu erleben, wie gute Snackkonzepte in größeren Strukturen, die sich einer direkten Kontrolle entziehen, in Bedrängnis geraten. Deshalb gibt es in der Tat einen erhöhten Bedarf an nachhaltigen Schulungen. Gleiches gilt für die Einführung von Neuprodukten. Ihr Wohl und Wehe hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab: Liegt das Produkt an der richtigen Stelle, ist es gut ausgezeichnet, gibt es die Möglichkeit, es zu probieren, weist ein Aufsteller darauf hin und wird das Produkt von den Fachverkäufern aktiv empfohlen? Hier müssen die Steuerung und Schulung des Personals im Vorwege sicherstellen, dass alle Register gezogen werden. Geschieht dies nicht konsequent, werden die Misserfolge im Nachhinein gerne extern gesucht. Dem gilt es unter allen Umständen im Vorwege entgegenzuwirken. Dann werden Snack-Konzepte auch erfolgreich sein.

Fotos: Delikant

Einen vollständigen Überblick über die gesamte Branche, ihre Neuheiten und Innovationen, das zeigt die iba vom 12. bis 17. September 2015 auf dem Messegelände München. Messeexperte Daniel Gundelach gibt Tipps, wie sich Fachbesucher auf die iba vorbereiten – und wir liefern die passende Checkliste für den Besuch auf der iba.

„Mindestens eine Woche vorher“, sagt Daniel Gundelach, „sollte man mit den konkreten Vorbereitungen auf den Messebesuch beginnen.“ Will man vorab Gesprächstermine vereinbaren, sollte man schon wesentlich früher starten. Denn dann sei die Chance, einen seiner Wunschtermine zu bekommen, wesentlich größer. Die Intensität der Vorbereitung hänge von den jeweiligen Zielen auf der Messe ab: Geht es vor allem um die Pflege bestehender Kontakte oder möchte sich der Fachbesucher einen umfassenden Marktüberblick verschaffen? Für diesen ist die iba als Weltmesse natürlich die ideale Gelegenheit. Denn sie bietet für Bäcker und Konditoren aller Betriebsgrößen, Caterer, Gastronomen und Entscheider aus dem Lebensmitteleinzelhandel das passende Angebot. Für eine kurze Vorab-Recherche im Online-Katalog über all die Bereiche, die auf der iba zu sehen sind, reichten zwei Stunden aus, so Gundelach. „Das ist allerdings das absolute Minimum“, betont er. Wer sich genauer informieren will und Termine vereinbaren möchte, sollte auf jeden Fall mehr Zeit einplanen.

Umfassende und nützliche Informationen: der Online-Katalog
Ob kurzer Überblick oder umfassende Recherche, die iba-Website bietet allen Fachbesuchern hervorragende Möglichkeiten, sich über die Messe zu informieren. Der Online-Katalog ist dabei das umfassendste Medium, um sich vorzubereiten. Dort lasse sich gezielt nach bestimmten Ausstellern, Marken, Produkten beziehungsweise Produktgruppen suchen. Es ist möglich, seine Favoriten zu markieren und man erhält Links zu Websites, Telefonnummern, Standnummern, Hallenpläne und Informationen zu Neuheiten. Die kostenfreie iba-App, die ab Ende Juni zur Verfügung steht, ist laut Gundelach vor allem ein idealer Begleiter bei der Anreise und für die Zeit auf der Messe. „Sie erleichtert die Detailplanung, hilft bei der Suche nach Ausstellern in den Hallen und bietet Zusatzinfos über Sonderschauen wie die COFFEE WORLD und Themenflächen wie SnackTrendS sowie das Programm des iba-Forums.“

Erstmals aufgelegt wird in diesem Jahr ein HandwerksGuide, der auf der Messe erhältlich ist. Er informiert Handwerksbäcker und -konditoren, welche Aussteller die auf sie zugeschnittenen Angebote haben. Auch ein eigener SnackGuide, in dem sich Aussteller aus diesem Bereich vorstellen, feiert in diesem Jahr Premiere; ebenso wie der neue Programmplaner auf der iba-Website in dem sämtliche Veranstaltungen, Vorträge und Fachdemonstrationen des iba-Programms aufgelistet sind – vom iba-Forum bis zu den internationalen Wettbewerben, die auf der Messe stattfinden.

Für Bäckereien und Konditoreien aller Betriebsgrößen sei die iba die Gelegenheit, sich fachlich weiterzubilden und viele Informationen zu sammeln, so Gundelach. Schließlich komme hier die gesamte Branche zusammen und man könne sich mit Kollegen aus aller Welt austauschen und sein Netzwerk ausbauen – in Gesprächen auf der Messe selbst, aber auch in bayerisch-gemütlicher Atmosphäre am Abend im iba-Oktoberfestzelt auf dem Messegelände. Sinnvoll sei,  so Gundelach, sich vorher Gedanken zu machen, was man wissen möchte und welche Informationskanäle auf der Messe hierfür genutzt werden können: Vorträge und Fachdemonstrationen auf dem iba-Forum, geführte Messetouren, der Besuch der Wettbewerbe, Treffen mit Branchenkollegen aus dem In- und Ausland oder Gespräche mit Ausstellern. Für letztgenannte empfiehlt Gundelach eine Liste mit Themen und Fragen, die man unbedingt ansprechen möchte: „So stelle ich sicher, dass ich am Ende auch wirklich alles Wichtige erfahren habe.“

Kluge Zeitplanung auf der Messe
Beim Aufstellen des Zeitplans warnt der Messeexperte davor, zu viele Termine zu vereinbaren. „Mehr als drei Viertel der verfügbaren Zeit sollte nicht verplant werden“, rät er. Zumal die iba mit zwölf Hallen einen umfassenden Überblick über alle Bereiche der Branche bietet. „Auch das gehört übrigens zu einer guten Vorbereitung: sich die Laufwege anzuschauen und sie zu optimieren.“ Berücksichtigen müsse man auch das Besucheraufkommen in den Hallen, sagt Gundelach, und man sollte auch etwas Zeit einplanen, um sich nach den Gesprächen Notizen machen zu können. Hinzu kommt, dass es auf der iba jede Menge zu erleben gibt – von faszinierender Technik bis zu den Besten ihres Fachs. Schließlich sind auf dieser Messe Maschinen, in einigen Hallen sogar ganze Produktionsstraßen, aufgebaut und in Aktion zu sehen – und in Schaubackstuben messen sich bei internationalen Wettbewerben die besten Bäcker und Konditoren der Welt.

Die iba, die alle drei Jahre stattfindet und auf der die Weichen für die kommenden Jahre gestellt werden, sei die Gelegenheit und der ideale Termin, sich zu informieren und für die Zukunft zu planen, so Gundelach. „Denn auf der iba präsentieren die Aussteller ihre Neuheiten und Innovationen. Hier sieht der Fachbesucher die kommenden Trends und erfährt, wie sich der Markt entwickelt.“

 

 

Internationale Top-Redner beleuchten Konsumtrends, Marktpotenziale und Erfolgsfaktoren

„B(re)aking Ideas for your Business“ unter diesem Motto findet am 11. September 2015 der 2. iba-summit in München statt. Beim internationalen Kongress für die globale Backbranche treffen sich bereits am Vortag der iba, der Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks (12. bis 17. September 2015), die Branchenkenner und Entscheider des internationalen Backsektors zum interdisziplinären Austausch.

Ein besonderes Highlight: Jürgen Klinsmann wird im Rahmen des diesjährigen iba summits als Internationaler Botschafter für das Deutsche Brot 2015 ausgezeichnet. Als gelernter Bäcker und international gefeierter Sportler steht Jürgen Klinsmann für alles, was den iba-summit ausmacht: Die Bodenständigkeit des Handwerks gepaart mit einer großen Portion Vielseitigkeit und interdisziplinärer Experimentierfreude. Der Trainer der US-amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft ist somit der perfekte Botschafter, um das Deutsche Brot über die Landesgrenzen hinweg zu repräsentieren.

„Die Themen, die beim iba-summit besprochen werden, sind weitreichend. Vom weltweiten Unternehmer über Food-Experten bis hin zu einem Dirigenten sind spannende Sprecher dabei, die die unterschiedlichsten Perspektiven auf das Themenfeld „Backen" eröffnen", so Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Bäckerhandwerks e.V. Auch Jonathan Doughty, einer der Key-Speaker auf dem iba-summit, freut sich auf den fachlichen Austausch mit seinen internationalen Kollegen: „Beim iba-summit erhält der Zuschauer geballte „Inspirationen to-go", was man gesehen haben muss, welche Lehren man daraus ziehen kann und was die Zukunft für die Back-Branche bringen wird."

Vom internationalen Kult- und Artisan-Bäcker Eric Kayser bis zur globalen Foodservice-Expertin Gretel Weiß, von der renommierten Food-Trendforscherin Hanni Rützler bis hin zum internationalen Branchenkenner Bob O’Brien – die Referenten gewähren bedeutende Einblicke in den Bäckermarkt von morgen und zeigen dabei, welche neuen Anforderungen der moderne Markt an Bäckerei-Betriebe stellen wird.

Anmelden können sich interessierte Besucher ab sofort unter www.baeckerhandwerk.de oder www.iba.de/summit. Das Ticket ist für 490 Euro zzgl. MwSt. erhältlich und reduziert sich ab dem zweiten Teilnehmer auf 350 Euro zzgl. 19% USt. Im Ticket inkludiert sind das sechstägige iba-Ticket und die Teilnahme an der iba-Eröffnungsgala am Abend des 11. September. Das hochkarätige Vortragsprogramm wird auf Wunsch in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch per Simultandolmetscher übersetzt.

Das Angebot der iba für Konditoren setzt sich schon immer aus einer Vielzahl von Kuchenstücken zusammen, nun erhält dieser Messekuchen das Sahnehäubchen: mit dem Tag der Deutschen Konditoren, der am Mittwoch, 16. September seine Premiere hat. Im Rahmen dieses Tages wird es eine Reihe von Sonderveranstaltungen, Expertenvorträge und Fachvorführungen geben. Außerdem erwartet die Konditoren ein Lehrlingswettbewerb, der anlässlich der iba ausgerufen wurde, der neue „HandwerksGuide“ und exklusive Messeführungen.

Am Stand des Deutschen Konditorenbundes (DKB) in Halle B3, dem fachlichen Partner der iba, präsentiert sich die ganze Welt des Naschens und der süßen Verführung ganz spektakulär. „Hochzeit“ ist in diesem Jahr das große Thema des DKB. So dekoriert der Augsburger Konditormeister Karl Schenkel am Sonntag, 13. September um 14 Uhr auf dem Verbandsstand beispielsweise einen Oldtimer als Hochzeitsauto und überzieht ihn mit Eiweißspritzglasur. Mit dieser Zuckerpatina wird das Gefährt aus vergangenen Zeiten zu einem besonderen Kunstwerk mit reichlich Kalorien-PS auf der Haube.

Eingerahmt wird das Meisterstück auf vier Rädern von einer Vielzahl von Hochzeitstorten. Sie alle stammen von Auszubildenden und sind Teil des Lehrlingswettbewerbs, der anlässlich der iba 2015 ausgerufen wurde. Unabhängig vom Lehrjahr kann jeder Azubi daran teilnehmen. Einzige Voraussetzung: Die Hochzeitstorten müssen bis zum Freitag, 11. September am Stand des Konditorenbundes abgegeben werden. Das Messepublikum und eine Fachjury wählen aus den Schaustücken ihre Favoriten und damit die Sieger aus, die am Tag der Deutschen Konditoren, am Messemittwoch, feierlich prämiert werden. Und wer weiß, vielleicht treten die Sieger schon bald in die Fußstapfen von Marina Hochholzer, der iba-Botschafterin 2015 und besten Nachwuchskonditorin Deutschlands.

Eine gute Vorbereitung und starke Nerven benötigen Annika Früholz und Thomas Lakner auf der iba. Die beiden deutschen Konditoren treten im Rahmen des iba-UIBC-Cups gegen starke Konkurrenz aus Norwegen, Südkorea und Taiwan an. Um die geforderten Pralinen, Torten, Petit Fours und Dekorstücke herzustellen, stehen allen die gleichen Zutaten zur Verfügung. Großes Können und Kreativität sind also mitentscheidend, wenn feinste Handwerkskunst auf facettenreiche Handarbeit trifft. Der Wettbewerb startet am Messemittwoch, die Siegerehrung findet am Messedonnerstag um 15 Uhr auf dem iba-Forum statt.

Am Tag der Deutschen Konditoren starten zudem am Stand des Deutschen Konditorenbundes drei kostenfreie Führungen exklusiv für Konditoren, die einen schnellen und professionellen Überblick über die Messe haben möchten. Experten des DKB präsentieren auf diesen etwa 90-minütigen Messerundgängen mit zehn Stationen eine Auswahl von Produkten und Herstellern, die die gesamte Produktionskette repräsentieren und für den Geschäftsalltag wichtig sind. Anmelden kann sich jeder auf der Website unter www.iba.de/messetouren. Die jeweiligen Stationen mit Firmennamen, Standnummer und Produktangebot sind noch einmal kompakt und gebündelt im erstmalig zur Messe erscheinenden „HandwerksGuide“ nachzulesen.

Ergänzt werden die Wettbewerbe und Expertenrundgänge am Tag der Deutschen Konditoren auf der iba durch eine Vielzahl von Fachvorträgen und -vorführungen. So spricht auf dem iba-Forum Konditorenweltmeister Bernd Siefert über „Moderne Torten“, Konditor Joachim Habiger demonstriert „Zuckerkunst heute – für jeden Anlass“. Doch auch an allen anderen Messetagen verspricht das iba-Forum spannende Vorträge von und für Konditoren: Besonders informativ dürften hierbei Redner wie Steen Friis Nielsen aus Dänemark und Peter Yuen aus den USA sein, die über die Faszination von Plundergebäck sprechen. Das komplette Programm des iba-Forums und weitere Informationen zur Messe unter www.iba.de 

Kleine Bohne, großes Potenzial. Jeder dritte Kaffee, den die Deutschen außer Haus trinken, bestellen sie in Bäckereien und Konditoreien . Die Sonderschau „COFFEE WORLD“ auf der iba zeigt ihnen, wie sie ihre Kompetenz im Bereich Kaffee erweitern und für ihr Geschäft nutzen können. Neben Information und Beratung bietet die Sonderschau mit Live-Vorführungen, Tastings sowie Maschinen und Zubehör zum Ausprobieren auch jede Menge Entertainment.

„Der Kaffeemarkt boomt“, sagt Bernd Braune. „Im Grunde genommen sitzen Bäcker und Konditoren auf einer Goldmine.“ Der 59-Jährige ist Präsidiumsmitglied des Deutschen Kaffeeverbands und Geschäftsführer der Kaffeerösterei Supremo, die die Sonderschau „COFFEE WORLD“ (Halle A4) inhaltlich konzipiert. Braune und sein Team aus Kaffee-Spezialisten sind ideale Ansprechpartner für Bäcker und Konditoren, wenn sie mehr über Kaffee erfahren wollen. „Der Bäcker und Konditor muss hier am Ball bleiben und sich weiterentwickeln. Denn das Potenzial ist riesig“, ist Braune überzeugt. Allerdings sei Kaffee noch immer ein Kompetenzbereich, der von vielen unterschätzt werde. Dabei gebe es bereits Betriebe, die allein mit ihren Kaffeespezialitäten zahlreiche Kunden anlocken, um sie dann auch mit ihren anderen Produkten zu überzeugen. Entscheidend, gerade im Bereich Kaffee, sei die Qualität, betont Braune. 

„Jeder, der das Thema anpacken will, kann das“, ist er sich sicher. Mit ihrem umfangreichen Angebot soll die „COFFEE WORLD“ auf der iba dabei helfen. Zunächst aber müsse man festlegen, welche Rolle das Thema Kaffee für das Geschäft spielen soll und welche Ziele verfolgt werden: Will ich meine Kompetenz zeigen und dem Kunden ein Erlebnis bieten oder soll es vor allem schnell gehen und für die Mitarbeiter wenig Aufwand bedeuten? Welche Investitionen sind notwendig, welche Maschine ist die Richtige, wie sichere ich dauerhaft die Qualität? Bis zu zehn Experten stehen den Fachbesuchern täglich auf der „COFFEE WORLD“ Rede und Antwort. Darüber hinaus beraten sie unter Berücksichtigung des jeweiligen Budgets und der Unternehmensgröße – Einzelbetriebe und Filialisten sowie Gastronomen und Caterer – über passende Konzepte für den jeweiligen Betrieb und helfen bei der Frage, welche Schulungen die Mitarbeiter benötigen.

Um zu erkennen, wie Maschine und Bohnen die Kaffeequalität beeinflussen, haben Bäcker und Konditoren auf der Sonderfläche die Möglichkeit Maschinen unterschiedlicher Preisklassen zu testen. Sie können den Unterschied schmecken, wenn ein und dieselbe Kaffeesorte von drei verschiedenen Modellen zubereitet wurde – von der Low-Budget- bis zur High-End-Variante. Auch Kaffee-Vollautomaten sind Thema. „Gerade hier hat sich in den vergangenen drei Jahren einiges getan“, so Braune. Daneben kann der Besucher einen der besten Kaffees der Welt genießen, der aus der berühmten Geisha-Arabica-Bohne aus Panama hergestellt wurde, er lernt unterschiedliche Rohkaffeesorten kennen, kann bei der Röstung zusehen und erleben, wie Profi-Baristas den perfekten Cappuccino zubereiten. Darüber hinaus erfährt er alles über kommende Trends, beispielsweise die Renaissance von Brüh- und Filterkaffee.

Eingerahmt wird die Sonderschau von weiteren Ausstellern, die Bäcker und Konditoren in die Welt des Kaffees entführen, angefangen bei Rohkaffee und ganz besonderen Bohnen über die Röstung bis hin zu Maschinen und der richtigen Zubereitung.

Das Auge kauft mit. Aber nicht nur das Auge. Modernes Shopdesign spricht alle Sinne an. Es sorgt dafür, dass sich Kunden wohlfühlen und der Einkauf zum Erlebnis wird. Von kleinen Einrichtungselementen bis zum umfassenden Konzept für das gesamte Geschäft, auf der iba vom 12. bis 17. September 2015 zeigen Ladenbau-Unternehmen, wie Bäcker und Konditoren sich, ihre Produkte und ihr Handwerk richtig in Szene setzen.

Frische, Funktionalität, Flexibilität, Nachhaltigkeit, Qualität, Erlebnis, Haptik und Design. Das sind die aktuellen Trends im Bereich Ladenbau und Shopdesign. Auf der führenden Messe für Bäckerei, Konditorei und Snacks, der  iba, stellen zahlreiche Unternehmen ihre Ideen und Produkte vor: von der Multifunktionstheke für den Außer-Haus-Verzehr bis zum Ladenbackofen, vom flexiblen Regalsystem und Farbdisplays, auf denen Videos gezeigt werden können, bis zum maßgefertigten Gesamtkonzept aus einer Hand. Natürlich achten die Aussteller dabei selbst auf die richtige Inszenierung: Auf der Messe präsentieren sie ganze Ladenwelten und zahlreiche Beispiele, mit denen die Fachbesucher auf die steigenden Ansprüche der Kunden reagieren. So erleben sie, wie Waren perfekt in Szene gesetzt werden, wie man die Lust auf Produkte weckt und wie der Einkauf zum Wohlfühlerlebnis wird.

Premiere in München feiert das Thekensystem Gastro-Vario der Schrutka-Peukert GmbH (Halle B3, Stand 531). „Auf der iba ist es zum ersten Mal in voller Funktion zu sehen“, sagt Geschäftsführer Hans-Jürgen Päsler. Von der Präsentation der Waren über die Zubereitung von Snacks bis hin zum „Frontcooking“ bietet das System eine Vielzahl von Möglichkeiten im immer wichtiger werdenden Außer-Haus-Markt. Hinzu kommt: „Der Kunde will sehen, was gemacht wird. Mit Fragen wie ‚Darf dies mit rein?‘ wird er zum König und erlebt, wie Speisen individuell für ihn zubereitet werden“, so Päsler. Mit Hilfe neuer Regalsysteme und der Brotrampe des Unternehmens könnten Backwaren nah an den Kunden in Szene gesetzt werden, ein Ladenbackofen lässt sie das Handwerk riechen und erleben. Das fördere Spontankäufe. Mit erstklassigen Produkten und einer attraktiven Einrichtung könne sich das Geschäft als Premiumbäckerei positionieren. Dabei schafften Materialien wie Stein und Holz die Verbindung zu Tradition und Handwerk, Edelstahl und Glas hingegen stünden für Moderne. Durch Materialauswahl und Design könne auch der Bogen zwischen Tradition und Moderne gespannt werden, sagt Päsler. Das Wichtigste aber sei, dass sich Inhaber, Mitarbeiter und Kunden wohlfühlen: „Ein Laden ist dann gut, wenn man sich damit identifiziert.“

Hin zu wertigen Materialien und einem Mehr an Interior-Design-Elementen geht der Trend bei BERNER (Halle B3, Stand 210). Kunden legten vermehrt Wert auf hochwertige Produkte, sowohl beim Sortiment als auch bei der Einrichtung, sagt Geschäftsführer Gerd Meurer. Punkten könne der Bäcker, wenn die Kunden sehen, wie die Waren hergestellt und zubereitet werden, beispielsweise wenn frische Brötchen aus dem Ofen direkt vor ihren Augen belegt werden. Da die Kunden nicht immer nur „to go“, sondern auch direkt im Laden genießen wollen – am Wochenende auch gerne mit der gesamten Familie – präsentiert BERNER auf der iba Lösungen für Sitzbereiche und Büfetttheken. Im Designbereich sei die Individualisierung einer der großen Trends. „Wir schaffen individuelle und passgenaue Konzepte und unverwechselbare Läden mit persönlicher Note“, so Meurer. Im Technikbereich präsentiert das Unternehmen unter anderem die weiterentwickelten Preisschilder „B price“. Sie sind kabellos, können zentral gesteuert werden und verfügen über Farbdisplays, die Kunden mit Hilfe von Grafiken und Videos über die Produkte informieren.

Neben dem optischen spielt das haptische Erleben eine wichtige Rolle im Ladenbau, sagt Sebastian Holzberger, Leiter Marketing bei der Aichinger GmbH (Halle A4, Stand 459). Hochwertige, echte Materialien, Nachhaltigkeit und Qualität seien derzeit die bestimmenden Themen. Hervorgehoben werden müsse vor allem die Einzigartigkeit des jeweiligen Geschäfts oder der Filialen. „Die Marke und ihre Kompetenz müssen erlebbar sein“, betont er. Die Einrichtung solle, beispielsweise mit integrierter Kochstation oder Warmhaltebecken, ermöglichen, das Angebot flexibel den Tageszeiten anzupassen. Gleichzeitig müsse für das Personal alles einfach zu bedienen sein. Wann man einem Geschäft eine Erneuerung gönnen sollte? „Im Durchschnitt alle acht bis zehn Jahre, wobei es natürlich Ausnahmen gibt“, so Holzberger. „Spätestens wenn der Umsatz absinkt, sollte der Inhaber prüfen, ob der Laden noch den Ansprüchen genügt.“ Eine neue Einrichtung hingegen lockt neue Kunden an; und wer sich wohlfühlt, kommt und kauft gerne wieder. Der Erfolg ließe sich laut Holzberger übrigens nicht nur in gestiegenen Umsätzen messen, sondern auch in gesunkenen Betriebskosten.

„Der Trend geht nach wie vor in Richtung Bäckergastronomie“, sagt Susanne Neumüller, Geschäftsführerin der Schweitzer Ladenbau GmbH (Halle A3 Stand 341). Gerade in der Erweiterung des Angebots liege noch viel Potenzial für Bäcker und Konditoren. Denn längst sind sie nicht nur morgens, sondern auch mittags und abends das Ziel der Kunden. Schweitzer zeigt die passenden Theken und Einrichtungslösungen, aber auch Beleuchtungskonzepte und Marketing Displays, die den Kunden das richtige Angebot zur jeweiligen Tageszeit präsentieren. Von den Mitbewerbern abheben könne sich der Bäcker mit Erlebniselementen wie „Frontbaking“ und „Frontcooking“. Auf der iba zeigt das Unternehmen Thekenlösungen, die vielseitig einsetzbar sind und bei denen Präsentations- und Arbeitsflächen fließend ineinander übergehen. Durch ihre integrierte Kühlung können sie im Laufe des Tages verschiedene Aufgaben erfüllen: Morgens halten sie das Frühstücksbüfett frisch, nachmittags die Desserts und abends das Antipasti-Angebot. Und: War es vor kurzem noch der Loungebereich im Sitzraum, der nirgends fehlen durfte, werde das Ganze durch eine „Wohnzimmer-Atmosphäre“ noch gesteigert.

Auf der iba sind unter anderem folgende Ladenbau-Unternehmen vertreten: MW-Schickart, Schweitzer Ladenbau GmbH, Aichinger GmbH, Korte Einrichtungen GmbH,  AHA! Einrichtungen GmbH, Wanzl Metallwarenfabrik GmbH, Wedeko GmbH, Schrutka-Peukert GmbH, COSTA GROUP s.r.l., Drutec GmbH & Co. KG, Marso Endüstriyel Sogutma Ltd. Sti., RGR und konzeptwerkstatt merge GmbH & Co. KG.

Sie sind schon jetzt in aller Munde und ihre Bedeutung nimmt weiter zu: Snacks. Auf der iba erfahren Bäcker, Konditoren, Gastronomen und Caterer, wie sie von veränderten Essgewohnheiten profitieren und mit welchen Leckereien sie ihre Kunden begeistern. Mit „SnackTrendS“ bietet die Messe erstmals in Halle B3 eine eigene große Themenfläche, auf der sich alles um Snacks dreht. Workshops, Live-Vorführungen und der „SnackGuide“ feiern 2015 ebenfalls Premiere.

Mit Süßem zum Frühstück, knackigem Salat oder warmen Gerichten zu Mittag, Kaffee, Kuchen und Gebäck am Nachmittag und Herzhaftem am Abend: Bäcker und Konditoren sind die perfekte Anlaufstelle für Snacks zu jeder Tageszeit und punkten dank ihrer frischen Produkte mit einem unschlagbaren Duftmarketing. 2015 wird das Messeangebot rund um Snacks deutlich vergrößert. „Snacks sind Schwerpunktthema auf der iba. Jeder Einzel- und Filialbetrieb erhält auf der Themenfläche ‚SnackTrendS‘ sein individuelles Snackkonzept, das problemlos und 1:1 im eigenen Betrieb umsetzbar ist“, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung des Messeveranstalters GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. „Snackberater unterstützen Bäcker und Konditoren dabei, Wareneinsatz, Standzeiten und Retouren zu optimieren. Sie beantworten Fragen wie ‚Was sind erfolgreiche Brot-Snacks?‘ oder ‚Wie wichtig ist eine zentrale Fertigung der Snacks vor Ort?‘. Tägliche Vorführungen zeigen zudem anschaulich die Vielfalt und den Geschmacksreichtum von Snacks bei gleichbleibend hoher Qualität. Denn hierfür ist der Kunde auch bereit, mehr zu zahlen.“

Die neue Themenfläche „SnackTrendS“, inhaltlich unterstützt von der Snack Akademie, zeigt das ganze Spektrum und das Potenzial des Bereichs. Auf rund 250 Quadratmetern dreht sich alles rund um kleine Mahlzeiten, Aufstriche, nachhaltige (Spezial-)Verpackungen und die richtige Schulung des Personals. Bäckereien und Konditoreien aller Betriebsgrößen haben auf der iba die Möglichkeit, sich mit ihren individuellen Fragen an erfahrene Snackspezialisten zu wenden. Neben diesen kostenfreien Beratungsgesprächen werden auf der Messe auch Workshops angeboten. In diesen erhält jeder Teilnehmer Einblicke in empirische Untersuchungen und Hintergrundinformationen, die für strategische Entscheidungen im Betrieb nützlich sind. Anmeldungen sind direkt vor Ort auf der Fläche „SnackTrendS“ möglich. Des Weiteren werden in Live-Vorführungen neue Konzepte vorgestellt, welche Snacks mit vielfältigen Brot- und Backwaren möglich sind, auch unter Berücksichtigung vegetarischer und veganer Alternativen.

Zahlreiche Anregungen und Fachdemonstrationen für Meister und Gesellen gibt es auch auf dem iba-Forum (Halle B3). Jörg Schmid und Johannes Hirth sowie Siegfried Brenneis und Gerhard Gröber von der Bäcker-Nationalmannschaft stellen beispielsweise Frühstückssnacks und -gebäcke vor. Mit seinen Ideen und Rezepten inspirieren möchte auch Snackprofi und Buchautor Jürgen Rieber: „Besucher können zusehen, wie verschiedene Snacks zubereitet werden und sie anschließend probieren“, sagt er. Wichtig sei, dass sie die Ideen nachvollziehen und an die Vorlieben ihrer Kunden anpassen können. So zeigt Rieber unter anderem kleine Snacks, in deren Teig Wurstwürfel, Senf und Gurken bereits eingebacken sind – „ideal für Menschen, die viel im Auto unterwegs sind“, erzählt er. Sehen, wie frische Snacks entstehen, kann man auch am Stand des Zentralverbands in Halle B3: In der gläsernen Backstube stellen Mitglieder der deutschen Bäcker-Nationalmannschaft täglich kleine Mahlzeiten her.

Einen umfassenden Überblick über das Snack-Themenspektrum auf der iba, das weit über die Halle B3 hinausgeht, bietet der neue „SnackGuide“. Der Fachbesucher findet hier zusammengefasst die Firmen, die sich auf Snacks spezialisiert haben – von tiefgekühlten Produkten, Feinkost, frischen Snacks und warmen Speisen über Technik, Verpackung, Ladengestaltung, Theken und Öfen bis hin zu Heißgetränken und Kaffeemaschinen. Der „SnackGuide“ ist in gedruckter Form auf der Messe erhältlich, zudem ist die Suche nach Snack-Anbietern im Online-Katalog möglich.

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