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12. – 17. September 2015
Messegelände München
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| 19.09.2012 | |
Die besten Bäcker der Welt |
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Drei Tage lange haben 24 Bäckermeister aus 12 Nationen beim iba-cup um die Wette gebacken. Entstanden sind wahre Kunstwerke aus Brot, die das zentrale Thema Musik auf unterschiedliche Weise ausdrückten. Das Sieger-Team kommt aus Frankreich. Maximilian Tétard und Dylan Parent konnten den „inoffiziellen Weltmeistertitel“, der alle drei Jahre im Rahmen der iba, Weltmarkt des Backens, vergeben wird, für die Grande Nation verteidigen. Die Franzosen standen bereits 2009 ganz oben auf dem Treppchen und gewannen nun mit einem Punkt Vorsprung vor den Bäckern aus Luxemburg. Dritter wurde das Team aus den Niederlanden. Die Bäckermeister Siegfried Brenneis aus Mudau-Schlossau und René Krause aus Dresden mussten sich in der Gesamtwertung mit dem vierten Platz zufrieden geben.
In der Einzelkategorie bestes Brot lagen die beiden Deutschen jedoch klar vorne: „Die besten Brotbäcker der Welt kommen aus Deutschland“, erklärte Peter Becker, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks bei der Preisverleihung. „Wir freuen uns, dass wir im Brotland Deutschland diese Stärke vertreten konnten“, sagte Krause. Das deutsche Team setzte das vorgegebene Thema durch Rock’n‘Roll um und verwandelt die Musik zu Elvis Zeiten dem Anlass entsprechend in Bread’n‘Roll. „Beim Thema Musik haben wir gleich an Klassik gedacht und uns dann entschieden etwas anderes zu machen“, ergänzte Krause. „Wir wollten nichts Alltägliches backen, sondern uns ein bisschen mehr einfallen lassen als einen Notenschlüssel aus Teig.“ fügt Brenneis hinzu. Und so war der King als Silhouette auf den Broten zu sehen. Das Schaustück wurde dann doch etwas klassisch. Es zeigte eine Harfe mit einem tanzenden Paar im Vordergrund. „Beim Schaustück hätten wir uns etwas mehr gewünscht“, sagte Krause. Hier wurde das japanische Team mit einer perfekt gebackenen Blüte ausgezeichnet. „Wir werden hier noch die genauen Punkte vergleichen und hoffen, dass die Entscheidung knapp war. Aber insgesamt hat es viel Spaß gemacht dabei zu sein. Es war ein tolles Gefühl, hier zu backen und das Handwerk zu leben.“
Insgesamt wurden die Teilnehmer beim iba-cup 2012, der vom 16. bis 18. September 2012 stattfand, in den fünf Kategorien Brot, Klein- und Partygebäck, Plundergebäck, Schaustück, Präsentation mit Vielfalt und Hygiene bewertet. Hierbei wurde die Backkunst jeweils nach Geschmack, Duft und dem Aussehen, beziehungsweise der Präsentation beurteilt. Das Gewinnerteam wurde von einer vierköpfigen Bäcker-Jury aus Italien, Schweden, Österreich und der Schweiz bestimmt. Den Juryvorsitz hatte Deutschland. |
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